Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

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„Die Dreigroschenoper ist ein Versuch, der völligen Verblödung der Oper entgegenzuwirken“, so Bertolt Brecht. Regisseur Joachim A. Lang lässt Realität und Fiktion verschmelzen und wechselt fließend zwischen Brechts Kampf gegen die Filmindustrie der 1920er Jahre, dessen Vision eines „Dreigroschenfilms“ bis hin zu unserer Gegenwart, die Brechts Gesellschaftsbild aktueller denn je erscheinen lässt.

Extras und Besonderheiten

  • Prädikat: Besonders wertvoll
  • Schuber mit ablösbarem FSK-Sticker
  • 12-seitiges Booklet
  • Kinotrailer
  • Premiere in Berlin
  • Eröffnungsfilm des Filmfest München
  • Trailer
  • Bildergalerie

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Produktbeschreibung

Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

Im Jahr 1928 wird Bertold Brechts „Dreigroschenoper“ am Berliner Theater am Schiffbauerdamm uraufgeführt. Das Stück um die Moritaten des Kleingauners Mackie Messer wird zum grandiosen Erfolg und wird schließlich an mehr als 200 Bühnen Deutschlands gespielt. Überwältigt von dem großen Erfolg der Oper beschließt Brecht, seine „Dreigroschenoper“ auch als Film in die Kinos zu bringen. Zusammen mit seinem Freund Kurt Weill schmiedet er Pläne, das Stück kompromisslos und exakt nach seinen Vorstellungen auf die große Leinwand zu bringen.

Für die Verfilmung hat sich Bertold Brecht jedoch mit Produzenten zusammengetan, die ganz andere Ziele verfolgen als der weltberühmte Autor. Ihnen geht es einzig und allein darum, einen Film zu produzieren, der ihnen so viel Profit wie irgendwie möglich einbringt. Als Brecht merkt, welche Ziele seine Partner verfolgen, beginnt er zusammen mit Weill einen Kampf um „seinen“ Film. Da sich die Produzenten aber nur wenig kompromissbereit zeigen, endet der Streit schließlich vor Gericht und wird unter dem Namen „Dreigroschenprozess“ bekannt.

Da der Autor Joachim A. Lang im Jahr 2006 schon seine Dissertation über die Werke Brechts schrieb, war er fast schon prädestiniert dafür, diesen Film über diese für Bertold Brecht so wichtige Schaffensphase zu drehen. Außer als Autor ist Lang viel im Film- und Fernsehgeschäft tätig, so drehte er zum Beispiel die fünfteilige Dokumentation „Denken heißt verändern“, natürlich über Brecht. Für seine Arbeiten wurde der Regisseur mit vielen Preisen, wie zum Beispiel dem „Goldenen Löwen“ und dem Bayerischen Filmpreis“ ausgezeichnet.

Für „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ hat sich ein Großteil des Who-is-Who der deutschen Filmszene versammelt. Neben den Hauptrollen des Films, die mit Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Tobias Moretti und Joachim Król großartig besetzt sind, sind bis in die kleinsten Nebenrollen immer wieder bekannte Namen zu finden, wie zum Beispiel Guido Lambrecht als Chefdramaturg, Britta Hammelstein als Seeräuber-Jenny und nicht zu vergessen der Superstar Max Raabe als Moritatensänger.

Die Produktion der Kölner Zeitsprung Pictures GmbH und der belgischen Filmfirma Velvet Pictures begann am 03. März 2017 und wurde binnen circa sieben Wochen in Baden-Württemberg, Berlin und Belgien abgedreht. In den belgischen Städten Gent und Antwerpen wurden dabei Drehorte gefunden, die wunderbar das Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts darstellen konnten. In Deutschland kamen viele bekannte Orte wie das Schloss Rastatt und die Villa Fuchs in Heilbronn zum Einsatz.

 

 

Produkt Details

Darsteller: Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Lars Eidinger, Robert Stadlober, Christian Redl, Joachim Król, Claudia Michelsen, Britta Hammelstein, Max Raabe

Regisseur: Joachim A. Lang

Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bildseitenformat: 16:9, 2.40:1

Anzahl Disks: 1

FSK: Freigegeben ab 6 Jahren

Produktionsjahr: 2018

Spieldauer: ca. 125 Minuten

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